Landtagswahlen 2018 Wahlprüfsteine an die Parteien.

Veröffentlicht von Peter Glinski

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Hessen 2018 Landesjagdverband Hessen e. V. – Stand: 01.03.2018
Jagdgesetz und -verordnung:
o Werden Sie sich dafür einsetzen, dass das bewährte hessische Jagdgesetz auch in der nächsten Legislaturperiode nicht zu Lasten der Jägerschaft und der Jagd verändert wird?
o Werden Sie die Beschränkungen der Jagdausübung durch die hessische Jagdverordnung vom 10.12.2015 rückgängig machen?
o Werden Sie sich im Besonderen (unter Beachtung des Elterntierschutzes) einsetzen für die:
▪ ganzjährige Bejagung der Füchse?
▪ ganzjährige Bejagung der Waschbären sowie von Marderhunden, Mink und Nutria, die als invasive Arten nach EU-Recht einzudämmen sind?
▪ Wiedereinführung von Jagdzeiten für alle Marder und Wiesel?
▪ Bestimmung der Besatzdichten und des Zuwachses von Hasen und Stockenten ausschließlich durch die örtlichen Jagdausübungsberechtigten?
▪ Bestimmung der ausreichenden Besätze von Rebhuhn, Türkentauben, Blässhühner und Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen ausschließlich durch die örtlichen Jagdausübungsberechtigten?
▪ Bejagung der Graugänse auf der gesamten Fläche Hessens?
o Halten Sie die Jagd, insbesondere die Fangjagd auf Prädatoren wie beispielsweise Fuchs, Waschbär, Marderhund, Mink und Marder für unverzichtbar?
Fördermittel aus der Jagdabgabe / Steuern
o Setzen Sie sich dafür ein, dass die zweckgebundene Jagdabgabe, die von den hessischen Jägerinnen und Jäger bei der Lösung eines Jagdscheines in Höhe von insgesamt durchschnittlich 750.000 Euro pro Jahr gezahlt werden muss, im Rahmen der Projektförderung zum überwiegenden Teil wieder unbürokratisch aufgrund eines verbindlichen Leitfadens an den Landesjagdverband Hessen und die hessischen Jagdvereine zur Förderung des Jagdwesens ausgeschüttet wird?
o Halten Sie es für gerechtfertigt, dass die zweckgebundene Jagdabgabe, die von den hessischen Jägerinnen und Jägern bei der Lösung eines Jagdscheines in Höhe von insgesamt durchschnittlich 750.000 Euro pro Jahr gezahlt werden muss, zu einem ganz großen Teil in das Jagdschloss Kranichstein fließt?
o Setzen Sie sich dafür ein, dass die Jagdsteuer hessenweit abgeschafft wird?
o Setzen Sie sich dafür ein, dass die Hundesteuer für anerkannte Jagdgebrauchshunde hessenweit abgeschafft wird?
Afrikanische Schweinepest (ASP):
o Setzen Sie sich gerade vor dem Hintergrund der Prävention vor der ASP dafür ein, dass
▪ keine Gebühren für Trichinenproben für sämtliches Schwarzwild anfallen?
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▪ erlegte Frischlinge durch ein staatliches Programm angekauft werden?
▪ ein Haftungsausschluss für die Jägerschaft erfolgt, die tot aufgefundene Wildschweine beproben?
▪ die Schwarzwildbejagung auch auf Flächen des Landesbetriebes Hessen Forst und in Naturschutzgebieten erfolgt?
▪ keine Gebühren für die Beschilderung bei Drückjagden erhoben werden?
o Setzen Sie sich dafür ein, dass die Vermarktung erlegten Wildes hessenweit durch klare Vorgaben an die Veterinärämter rechtssicher und ohne bürokratische Hürden durch den Jagdausübungsberechtigten erfolgen kann?
Arten- und Naturschutz:
o Werden Sie das freiwillige Wildtiermonitoring (Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands – WILD) der hessischen Jägerschaft finanziell (ggfs. aus der Jagdabgabe) unterstützen?
o Setzen Sie sich für Lebensraumkorridore für wildlebende Tiere und Pflanzen ein, damit diese geschaffen und erhalten werden können?
o Setzen Sie sich in diesem Zusammenhang für die Errichtung von Grünbrücken ein?
o Setzen Sie sich für die bewährte Beibehaltung der getrennten Rechtskreise Jagdrecht und Naturschutzrecht ein?
o Setzen Sie sich dafür ein, dass Jagdflächen von juristischen Personen nicht für befriedet erklärt werden können, damit kein Flickenteppich zwischen bejagbaren und nicht bejagbaren Flächen entsteht?
Agrarpolitik:
o Welche agrarpolitische Weichenstellung halten Sie für notwendig, um einer weiteren Abnahme von bedrohten Arten der Feldflur praxisnah entgegenzuwirken (z. B. an die regionalen Gegebenheiten in Hessen angepasste Aussaattermine, Abschaffung der jährlichen Bewirtschaftungsverpflichtung oder eine bessere Kombinierbarkeit von Agrarförderungen z. B. HALM und Greening)?
Waffenrecht:
o Setzen Sie sich in der kommenden Legislaturperiode für eine Beibehaltung des bestehenden Waffenerwerbs- und –besitzrechts der hessischen Jägerinnen und Jäger ein?
o Setzen Sie sich dafür ein, dass Jägerinnen und Jäger in Hessen beim Thema Waffenaufbewahrung nicht durch Gebühren belastet werden?
o Halten Sie es für gerechtfertigt, dass beim Erwerb einer Waffe von hessischen Jägerinnen und Jägern grundlos der Verfassungsschutz eingeschaltet werden soll?
Wahlaufruf:
o Warum sollen Jägerinnen und Jäger nebst ihren Angehörigen und Freunden und die Menschen des ländlichen Raumes Sie wählen?

 

Anmekung.: Weiter so mit unseren Jagdverhinderern von den . welche waren das doch????????? . Schluß mit den unsinnigen Geschichten wie Schonzeit für Waschbär und nur mal Fuchs genannt. Ja zur Fallenjagd, weg mit der Jagdsteuer, ok ist Landkreissache aber wenn Wiesbaden ein Machtwort spricht dann kommt was rum.

Rund 20.000 Jäger in Hessen mit Ihren Angehörigen können schon was bewegen. Wir dürfen uns nur nicht verzetteln im Notfall mal über die Parteienbrille schauen! ES ist für die Jagd  eine Überlebensfrage in Hessen!

                                                           RICHTIG WAEHLEN , FUE DIE JAGD WAEHLEN IN HESSEN!!!!!!!!!

 

 








 

Landesjägertag in Hessen 2018.

Veröffentlicht von Peter Glinski

                                                               







 

Saarland will für Drückjagden zahlen

Veröffentlicht von Peter Glinski

 

 

Im Saarland sollen Revierübergreifende Drückjagden künftig mit einer Aufwandsentschädigung belohnt werden (Symbolbild).


Das Umweltministerium im Saarland plant im Zuge der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) Aufwandsentschädigungen für verschiedene jagdliche Aktionen einzuführen. Dies bestätigte eine Pressesprecherin des Ministeriums gegenüber der Redaktion. Demnach sei unter anderem geplant, für die Durchführung revierübergreifender Drückjagden eine Entschädigung in Höhe von 200 Euro pro teilnehmendem Revier auszubezahlen. Auch sollen Jäger für die Anlieferung von verendet aufgefundenem Schwarzwild zur Beprobung mit 50 Euro entschädigt werden.

Auch für erlegtes Schwarzwild soll eine Entschädigung gezahlt werden

Es solle auch ein Anreiz für Erlegungen geschaffen werden, welchen Umfang dies annehmen soll, sei allerdings bislang noch nicht entschieden. Diese Maßnahmen sollen planmäßig ab Mai 2018 gelten und dann vorerst für zwei Jahre Gültigkeit besitzen. Bereits seit Januar können Jäger eine Entschädigung für die Neuanschaffung eines Jagdhunds beantragen. Allerdings muss hierfür der Vorgängerhund der Aujezkischen Krankheit erlegen sein.

 

 Quelle Jagderleben.

 

 







 

Tödliche Krankheit breitet sich aus: Erster CWD-Fall in der EU

Veröffentlicht von Peter Glinski

 

 

Zum ersten Mal wurde die Chronic Wasting Disease in Europa außerhalb Norwegens nachgewiesen (Symbolbild).


Das Finnische Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (Evira) hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass bei einem Elch die Chronic Wasting Disease (CWD) nachgewiesen wurde. Die Krankheit wurde bei einem 15-Jahre alten Tier in der Region Kuhmo im Osten des Landes diagnostiziert. Bislang sei die CWD in Europa nur in Norwegen nachgewiesen worden. In Finnland waren bis zum aktuellen Fall alle untersuchten Proben negativ gewesen. Nun sollen in den Regionen Kuhmo und Kainuu die Monitoringmaßnahmen verstärkt werden. Auch Jäger sollen zur neuen Jagdsaison tiefergehend über die Krankheit informiert werden.

Vergleichbar mit BSE

Die CWD ist eine schleichende Erkrankung der Hirschartigen, vergleichbar mit BSE bei Rindern. Sie kommt hauptsächlich in Nordamerika vor. Der Krankheitsverlauf endet immer tödlich, so das Amt weiter. Bisher wurde keine Übertragung auf den Menschen nachgewiesen. Elchfleisch sei weiterhin sicher und es gebe keine Handelsrestriktionen auf das Lebensmittel. Als Vorsichtsmaßnahme sei aber der Export von lebenden Hirschartigen vorerst ausgesetzt, informiert das Amt. In Norwegen wurden kürzlich mehr als 1400 Rentiere präventiv getötet. PM

Hier finden Sie einen Artikel über die CWD in Europa.

 Quelle Jagderleben 03.2018







 

Informationsveranstaltungen über die Afrikanische Schweinepest (ASP)

Veröffentlicht von Peter Glinski

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Eingeladen sind alle interessierten Landwirte, Jäger und Personen aus der öffentlichen Verwaltung und insbesondere Personen aus diesen Bereichen mit Multiplikatorenfunktion, wie z. B. der Landesjagdverband, Vorsitzende von Hegegemeinschaften, Vorstände von Jagdvereinen und Landwirtschaftsverbänden, Gemeindevertreter und Bürgermeister

Bitte melden Sie sich direkt über die jeweiligen Anmeldelinks in der PDF-Datei im jeweiligen Regierungsbezirk an.

Eine Anmeldung ist dringend erforderlich, da die Platzanzahl begrenzt ist.
 

Download Einladung als PDF